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Tipps
Wir Alle sind zukünftig nur noch eine Nummer!
Ab dem 01. Juli 2007 wird jeder Bürger durch eine persönliche Identifikationsnummer zentral vom Staat erfasst. Diese elfstellige Zahl begleitet sie durchs Leben bis zum Tod und sogar 20 Jahre darüber hinaus.
Bundesweiter Datenabgleich
Als ersten Schritt erfolgt ein bundesweiter Datenabgleich. Dazu übermitteln die Einwohnermeldestellen persönliche Daten wie Name, Anschrift und Geburtsdatum an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt). Sind die Daten vollständig abgeglichen, wird jedem Bürger eine Identifikationsnummer zugeteilt. Jeder muss unverzüglich über seine Identifikationsnummer und die gespeicherten Daten in Kenntnis gesetzt werden, erhält also ein Anschreiben.
Der gläserne Rentner
Haben Alle ihre Nummer erhalten, muss diese auch weitergeben werden. Zunächst an den gesetzlichen Rentenversicherer. Versicherer, die von ihren Kunden keine Nachricht erhalten, besorgen sich die Kennung direkt beim BZSt in Bonn. Hintergrund ist das Alterseinkünftegesetz. Das erklärt private Renten und Betriebsrenten ab 2005 als erhöht steuerpflichtig. Denn mit Hilfe der neuen elfstelligen Nummer werden die von den Rentenversicherern gezahlten Altersbezüge an die Finanzämter übermittelt. Wer daraufhin als potentieller Steuerzahler ausgemacht wird, muss nicht lange auf eine Aufforderung zur Abgabe einer Steuererklärung warten.
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